These Broken Stars Rezension

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TITEL: These Broken Stars – Lilac und Tarver
AUTOR: Amie Kaufman – Meagan Spooner
VERLAG: Carlsen
SEITENZAHL: 487
PREIS: 19,99€

Ein hoch auf das Cover!

Inhalt

Die Icarus ist das größte und beste Schiff, dass es in der Galaxie gibt. Es zählt ebenso zu den sichersten und luxuriösesten Schiffen im Weltraum. Doch der Schein trügt und die Icarus stürzt unvorhersehbar ab in die Tiefen des Alls. Lilac LaRoux ist das reichste Mädchen des Universums und Tochter des mächtigen Vaters, der auch am Bau der Icarus beteiligt war. Tarver ist ein bekannter Kriegsheld und kommt aber aus einfachen Verhältnissen. Er schert sich nicht um Geld oder Macht. Beide können sich mit einer Rettungskapsel von der abstürzenden Icarus retten und landen auf einem komplett fremden Planeten, wo sie um ihr Überleben kämpfen müssen.

Meinung

Es wird ja immer erzählt von den Parallelen zum Film ‚Titanic‘. Ich finde, die sind gar nicht mal so offensichtlich, außer dass ein Schiff abstürzt oder versinkt, welches zu den sichersten zählt. Meiner Meinung war das so ziemlich die einzige Parallele. Ich finde, es hatte mal wieder Ähnlichkeit zu Star Wars und es scheint mir im Moment ein Trend zu sein, Geschichten im All spielen zu lassen. Mein vorheriges Buch ‚Diabolic‘ handelt auch im Universum und nun hatte ich wieder eine Geschichte im All vor mir liegen. Das soll aber kein negativer Punkt sein, da ich durchaus solche Geschichten gerne lese.

Das Buch war definitiv einfach zu lesen und der Schreibstil war in keinerlei Hinsicht komplex, sondern gut zu verstehen. Ich habe das Buch trotzdem immer etappenweise gelesen und nicht wirklich in einem Stück. Ich glaube aber, das lag eher an der Geschichte als an dem Schreibstil.

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Chemie zwischen Lilac und Tarver nicht wirklich gefallen hat. Lilac hat mich mit ihrer anfangs arroganten Art ziemlich aufgeregt und ich war so genervt, dass sie immer Daddy’s Prinzessin ist. Tarver war für mich ein sympathischer Mann, lieb und verantwortungsbewusst aber auch kein neuer Book-Boyfriend, wo ich sagen kann: Wow! Was für ein Mann. Er war mir tatsächlich zu sachlich und hat sich kaum geöffnet. Die Beziehung zwischen den beiden hat sich für mich nicht richtig entflammt, es war eher ein hin und her und irgendwie war für mich kein Knistern zu spüren.

Soll er mich doch hassen und denken, ich würde ihn ebenfalls hassen. Das ist für uns beide sicherer.

Inhaltlich war das Buch für mich ein auf und ab. Am Anfang des Buches war ich ziemlich gespannt, worauf das alles hinaus läuft. Ich habe auch nicht den Klappentext vorher gelesen und war dann doch ziemlich überrascht mich im Universum wiederzufinden. Die Idee eines Raumschiffes, welches abstürzt, ist zwar nichts neues, dennoch fand ich die Story zu Beginn ziemlich spannend.

Wir sind auf einem unbekannten Planeten bruchgelandet, Miss LaRoux hat ein blaues Auge, ihr Mageninhalt befand sich im Stauraum unterm Reservesitz, und sie meint immer noch so tun zu müssen, als stünde sie über alldem.

Als Lilac und Tarver dann aber auf dem Planeten waren, zog sich für mich alles hin. Es fühlte sich an, als geschieht 200 Seiten einfach nichts. Dies ist natürlich nur meine Auffassung und viele würden mir nun gerne das Buch 20 mal gegen den Kopf hauen, aber mir war es zu langweilig. Das Ende?  Das war großartig! Eine rieeeesige Wendung zum Schluss hat irgendwie alles umgehauen und ich war doch ganz neugierig nun das Buch durchzusuchten. Das hat meine Meinung definitiv umgestimmt und ich war froh, dass ich nicht vorher aufgegeben habe und das Buch ins Regal zurück gestellt habe.

Und zum Schluss noch: Ein hoch auf das Cover! Selten so ein schönes gesehen. Der Umschlag ist echt wunderschön.

Fazit

Es wird leider nicht in die Liste des Lesehighlights einziehen und ich weiß auch noch nicht, ob ich mir die nächsten Teile anschaffen werde. Es war aber dennoch trotz einiger Kritik ein gelungenes Buch. Ich will es definitiv nicht schlecht reden oder ähnliches. Ich denke, es ist einfach immer wieder Geschmackssache und mein Geschmack war es leider nicht.

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Diabolic Rezension

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TITEL: Diabolic – Vom Zorn geküsst
AUTOR: S.J. Kincaid
VERLAG: Arena
SEITENZAHL: 481
PREIS: 18,99€

[…], dass alles ein wenig nach Star Wars klingt.

Inhalt

Nemesis ist eine Diabolic. Sie ist eine Waffe und sogar die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Sie wurde geschaffen, um einen einzigen Menschen zu schützen und dafür soll sie sogar töten. Nemesis wurde geprägt auf Sidonia , hegt aber keine richtigen Gefühle für sie, denn sie weiß, dass Diabolics nicht fühlen können. Am imperialen Kaiserhof trifft Nemesis, getarnt als Sidonia, auf den Thronfolger Tyrus, den alle für verrückt halten. Nemesis baut eine Bindung zu ihm auf und schnell wird klar, dass Diabolics durchaus emotional werden können…

Meinung

Fang ich mal mit dem Anfang des Buches an. Ich war ein wenig verstört, muss ich gestehen. Ich hatte aus der Inhaltsangabe ja schon raus gelesen, dass es wahrscheinlich viel um das Töten geht, aber wie genau das beschrieben wird, wusste ich nicht. Die ersten 15 Seiten verliefen dann ungefähr so:

Meine Stiefel landeten krachend auf seinem Hinterkopf und zersplitterten ihm den Schädel. […] Mein Handballen rammte sich in seinen Nasenknorpel und trieb diesen direkt ins Gehirn.

Na gut, also ich gucke ja auch gerne Serien wie The Walking Dead, aber verwirrt war ich trotzdem ziemlich. Damit habe ich nun nicht gerechnet. Ist aber auch nicht schlimm, für Überraschungen bin ich immer zu haben, gerade was das Lesen angeht.

Nach den blutigen Erkenntnissen ging es erstmal ein wenig schleppend für mich weiter und fragte mich: Ist dieses Buch überhaupt was für mich? Die Antwort dazu gibt es dann später.

Zunächst fand ich heraus, dass alles ein wenig nach Star Wars klingt. Es gibt ein Imperium, Raumschiffe und verschiedene Planeten. Ungewöhnlich für ein Buch, aber da ich auf solchen Kram eigentlich auch stehe, geht das für mich in Ordnung.

Entsprechend verblüfft waren wir alle, als Wochen später ein Raumschiff aus den Tiefen des Alls eintraf.

Und nun zur Wende und warum dieses Buch, doch so unglaublich spannend wurde. Die Charaktere sind perfekt. Sowie Nemesis, Tyrus oder auch der Kaiser. Diese Spannung, die über das Buch herrscht, ist genial. Es passiert ständig etwas neues, außergewöhnliches und total unerwartetes. Da das Buch sehr fiktiv ist, sind die Möglichkeiten groß, um gewisse Spannung aufzubauen und stetig zu halten.

Angekommen im Kaiserreich, wird klar, dass die Menschen dort Abschaum sind. Rauschmittel haben Nemesis nichts an und sie kann froh sein, dass die Freunde vom Kaiser- Devineé und Salivar – nicht die Chance ergreifen, Nemesis in einer Salztherme zu vergewaltigen. Sie war auch nicht die erste bei der sie es versuchten, jedoch die erste bei der sie scheiterten.

»Wie amüsant es sein wird, die Impyreanererbin zu entjungfern. Wenn das nicht unser bisher größter Triumph ist.«

Das Beste von dem ganzen Buch, war aber -wie immer- die Liebesgeschichte. Tyrus und Nemesis sind Zucker. Die Verwandlung von Nemesis ist unglaublich. Wir lernen sie kennen als wirkliches Monster, dass nicht davor abschreckt, jeden brutal zu ermorden. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich zu einem verantwortungsvollen Mädchen, dass sich sogar eine Bestie namens Bezerk anschafft, aber nicht um sie gegen andere kämpfen zu lassen, wie alle anderen aus dem Imperium. Stattdessen kümmert sie sich um Bezerk, als wäre es ein Haustier. Ebenso beeindruckend ist die Entwicklung ihrer Gefühle zu Tyrus. Aus einem Deal mit Tyrus, den Kaiser zu erledigen, wurde Liebe.

Sein klatschnasses Haar klebte am Kopf, das Wasser ran über seinen kantigen Kiefer und floss durch das Kinngrübchen. Und mir kam eine seltsame Idee: Ich hatte gelernt, Schönheit zu erkennen – könnte ich sie dann nicht überall erkennen? Vielleicht auch im Gesicht eines anderen?

Fazit

Mein Fazit? LESEN LESEN LESEN! Mit knapp 500 Seiten hat man ein wenig zu tun, lohnt sich aber definitiv. Ich konnte es nach den ersten 100 Seiten gar nicht mehr weglegen. Alles ein wenig verrückt und mega außergewöhnlich, aber das macht es irgendwie so interessant und spannend. Die Geschichte ist so umfangreich und detailliert geschrieben, da frage ich mich immer: wie kommt man solch geniale Ideen? Bleibt mir wohl immer noch ein Rätsel. Die Hauptsache ist, dass es hoffentlich mein Leben lang noch solche Autoren geben wird. Viel Spaß beim Suchten!

Rebel Belle Rezension

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TITEL: Rebel Belle
AUTOR: rachel hawkins
VERLAG: G.P. Putnam’s Sons Books for Young Readers
SEITENZAHL: 345
PREIS: 12,18€

[…] absolutes Monatshighlight

Inhalt

Harper Price ist makellos. Sie engagiert sich für viele Projekte, sie ist gut in der Schule, ein Kontrollfreak und wartet nur auf die Krone vom Homecoming Ball. An dem großen Abend machte Harper aber eine merkwürdige Begegnung auf der Toilette. Von jetzt an ist alles anders: Harper ist ein Paladin. Sie besitzt Kräfte, die sie vorher nicht hatte, kann sich bewegen wie ein Ninja und soll ausgerechnet auch noch David Stark beschützen. David ist Schulreporter und schreibt regelmäßig negative Artikel über Harper und ist somit kein Favorit für Harper. Doch die beiden teilen nun ein Geheimnis und Harper fängt an sich in David zu verlieben, als sie mehr Zeit verbringen und Harper realisiert, was David für eine Bedeutung hat.

Meinung

Verschlungen. Durchgesuchtet. Inhaliert. Ja, das beschreibt es ziemlich gut. Obwohl das Buch über 300 Seiten hat, habe ich es so schnell durchgelesen, dass es sich gerade mal wie 100 Seiten angefühlt hat. Rebel Belle ist auf Englisch und gibt es bisher auch nicht auf Deutsch und ist auch noch nicht in Planung. Das soll euch aber natürlich nicht abschrecken. Auch wenn ihr wenig mit Englisch zu tun habt, das hier ist wirklich einfaches und leicht verständliches. Außerdem empfehle ich sowieso allen auf Englisch zu lesen, man lernt gleichzeitig und es gibt keine blöden Übersetzungsfehler. Aber nun zurück zum Buch: Ich liebe die Geschichte. Es war alles so verrückt, aber irgendwie total gut durchdacht. Die Geschichte war auch sehr gut aufgebaut, denn man wusste ziemlich lange nicht, was denn nun ein Paladin ist und was David Stark mit der Sache zu tun hatte. Es wurde aber auch einfach nicht langweilig, obwohl man erst spät die Antworten bekommen hat. Rachel Hawkins hat das ziemlich clever gelöst, indem sie nach und nach neue Sachen aufgedeckt hat, oder Wendungen mit in die Geschichte eingebracht hat.

Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass ich Harper liebe! Ihr Humor war erste Sahne, der Sarkasmus war so gut und Hawkins hat ihn ziemlich gut rüber gebracht. Auch wenn Harper sich die Kräfte nicht selbst angeeignet hat, fand ich ihre Entwicklung im Buch ziemlich stark. Vom Püppchen, die Lipgloss-süchtig ist zum eiskalten Ninja, der vor nichts zurück schreckt. Auf jeden Fall ein Charakter, der lange in meiner Erinnerung bleiben wird.

He stared at me, his lips opening and closing like a fish, my pink shoe stuck in his neck. I guess it would’ve been kind of funny if it hadn’t been, you know, completely gross and horrifying.

David Stark ist so ziemlich anders, als die sonstigen Jungs in Büchern, in denen sich die Protagonistinnen verlieben. Er ist zwar mysteriös und geheimnisvoll, aber definitiv nicht gut aussehend in Harpers oder auch meinen Augen. Er ist überhaupt nicht mein Typ und passt auch irgendwie äußerlich nicht zu Harper, doch trotzdem habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass Harper sich endlich eingesteht, dass sie etwas von ihm will. Die Anziehung war gut zu spüren, trotzdem hätte man schon früher auf die beiden eingehen sollen. Es ist mir alles irgendwie am Ende viel zu schnell gegangen, dabei hätte man vorher schon die Liebesgeschichte einbinden können, damit sie am Ende nicht so fix abgefrühstückt wird. Trotz allem, hat mir die Liebesgeschichte sehr gut gefallen, da sie wirklich einfach süß und mal was anderes war.

But it was only a hug. And if I maybe spent a second or two thinking that the actually smelled really nice, or that he was much more solid than he appeared, so what? I was traumatized by all the car chasing/nearly dying.

Was mich gestört hat? Eigentlich nicht viel. Das Buch ging schnell zu lesen und hatte einfach das gewisse Etwas. Es war mal was ganz anderes. Actionreich, viel Abwechslung und krasse Wendungen. Wie schon erwähnt: Verrückt, aber einfach so gut, dass es gar nicht anders geht als es zu Ende zu lesen.

Fazit

Ja, ich habe schon die ganze Zeit geschwärmt und ja, ich werde auch noch weiter schwärmen. Ich weiß, viele finden es doof, dass es noch nicht ins deutsche übersetzt worden ist, aber das ist sowas von egal. Ran da, Englisch verbessern und auch noch ein super tolles Buch verschlingen. Geschichte toll, Charaktere toll, alles toll und ich bin glücklich. Das war mein absolutes Monatshighlight im September. Ich kann es euch einfach nur empfehlen! Ihr werdet es nicht bereuen.

Black Blade Rezension

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Danke an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.
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TITEL: Black Blade – das eisige feuer der magie
AUTOR: jennifer estep
VERLAG: piper
SEITENZAHL: 353
PREIS: 14,99€

[…] starker Auftakt.

Inhalt

Lila Merriweather lebt in Cloudburst Falls und führt alles andere als ein normales Leben. Mit Hilfe ihrer geheimen und magischen Kräften, gelingt es Lila jede Art von Gegenständen zu klauen und bekommt dafür Belohnungen von ihrem Freund und Auftraggeber Mo. Seit dem Tod ihrer Mutter ist Lila auf sich alleine gestellt und zog von Pflegefamilie zu Pflegefamilie und wohnt derzeit in dem Keller einer Bibliothek. In Cloudburst Falls herrscht ein Krieg zwischen den zwei mächtigsten Familien: Die Draconis und Sinclairs. Aus einem unglücklichen Zufall gerät Lila genau zwischen die Fronten und soll nun die neue Leibwächterin von dem gut aussehenden Sohn der Sinclair Familie spielen, nachdem sie ihm das Leben rettete…

Meinung

Nachdem ich Anfang des Jahres die Frost Reihe von Jennifer Estep inhaliert habe, machte ich mir keine große Sorgen, dass mir das Buch nicht gefallen könnte. Bingo! Es war natürlich erste Sahne. Der Schreibstil von Jennifer Estep mal wieder gut zu lesen und die Sprache und Wortwahl sogar noch besser als in der Frost Reihe. Von Innen ist das Buch bei jedem der Kapitel schön illustriert und angepasst an das Cover. Macht sich im Regal neben der Frost Reihe ziemlich gut.

Was die Geschichte angeht: die kann man einfach nur lieben. Ich weiß nicht, wie Estep das schafft, aber sie hat so eine unglaubliche Fantasie in den Büchern. Es ist mir ein Rätsel, wie sie immer wieder auf solche tollen Geschichten kommt und sie auch im kleinsten Detail schildert. Sehr interessant waren die einzelnen Talente der Charaktere und somit die Magie, die sie ausüben konnten. Von Übertragungsmagie bis hin zur Kompulsionsmagie war alles dabei und sehr gut durchdacht.

Denn ich konnte Leuten in die Seele sehen. Ich musste jemanden nur direkt in die Augen blicken und dann wusste ich genau, was die Person in diesem Moment empfand…

Die Spannung im Buch hielt durchgehend an. Aufgrund zahlreicher Kampfszenen und Überraschungseffekte, konnte ich das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen. Gerade das Ende war einfach eine absolute Wendung. Ich muss gestehen, ich habe das überhaupt nicht kommen sehen und absolut nicht damit gerechnet. Das war definitiv das absolute Highlight und ist schwer zu toppen von den anderen Szenen im Buch.

Am besten gefiel mir natürlich Lila von den Charakteren. Sie war stark, mutig und außerordentlich klug und die perfekte Protagonistin für das Buch. Die Entwicklung war enorm. Am Anfang war sie alleine und wollte es auch bleiben. Sie brauchte niemanden und das redete sie sich auch immer wieder ein. Am Ende des Buches hatte Lila so viel dazu gewonnen, Freunde, Familie und ein Zuhause. Obwohl sie überhaupt nicht eine Leibwächterin sein wollte, zog sie es durch, bis zum Schluss. Ein weiterer Sympathiepunkt war ihr Essverhalten. Ich hab mich selbst in ihr wieder erkannt, da sie einfach ständig Essen kann und immer Hunger hat. Ich finde, das verlieh ihrem Charakter viel Menschlichkeit und bereitete mir das ein oder andere Schmunzeln.

»Essen kann ich immer. Außerdem riecht es einfach toll.«

Was mir in dem Buch ein bisschen gefehlt hat, war die Liebe. Wie ihr alle wisst, ich brauche unbedingt eine süße Liebesgeschichte in einem Buch, sonst werde ich nicht glücklich. Hier war der Ansatz da, wurde aber nicht beendet und war für mich ziemlich schade. Man wusste von der ersten Begegnung an, dass Devon und Lila füreinander bestimmt sind. Ich hab die ganze Zeit über darauf gewartet, dass was passiert zwischen den beiden, aber irgendwie hat das alles nicht so geklappt. Ist aber alles nicht so schlimm, jetzt muss ich sowieso den nächsten Teil lesen, einfach nur um zu wissen, wie es zwischen Devon und Lila weitergeht. Das hat Jennifer Estep ziemlich clever gemacht.

Er war wild. Und das mochte ich. Ich mochte ihn. Viel mehr, als gut für mich war.

Fazit

Black Blade ist auf jeden Fall ein starker Auftakt gewesen. Von der Idee bis hin zur Umsetzung wurde einfach alles richtig gemacht. Es ergab die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Fantasy und Humor. Das perfekte Buch zum raschen Lesen, da man einfach nicht aufhören kann. Traurig ist nur, dass ich jetzt wieder Ewigkeiten auf den zweiten Teil warten muss. Ansonsten kann ich euch alle nur anstacheln, dass Buch zu lesen und ich verspreche euch, dass ihr nicht enttäuscht sein werdet.

Monday Club Rezension

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TITEL: Monday Club – Das erste opfer
AUTOR: krystyna Kuhn
VERLAG: Oetinger Verlag
SEITENZAHL: 381
PREIS: 16,99€

 

viel Inhalt, wenig Klarheit.

 

Inhalt

Die 16 Jährige Faye leidet an einer Schlafkrankheit. Sie kann des Öfteren nicht die Realität von der Phantasie unterscheiden. Trotz ihrer Krankheit führt sie ein schönes Leben. Ihr gut aussehender Freund Josh weicht nicht von ihrer Seite und ihre beste Freundin Amy scheint wie eine Seelenverwandte zu sein. Doch als Amy von einem Sommercamp zurückkehrt, erkennt Faye sie nicht mehr wieder. Bei einem Autounfall kommt Amy ums Leben und Faye findet heraus, dass Amy Geheimnisse hat und ebenso ihr Freund Josh scheint ihr etwas zu verheimlichen. Eines Nachts begegnet Faye der tot geglaubten Amy und kann ihren Augen nicht glauben. Ist Faye verrückt geworden durch ihre seltene Krankheit, oder steckt da viel mehr dahinter?

Meinung

Wie bereits auf Instagram angekündigt, weiß ich nicht so recht, was ich von ‚Monday Club‘ halten soll. Ich habe auf jeden Fall anderes erwartet, so viel kann ich sagen. Aber bin ich nun enttäuscht worden oder positiv überrascht?

Der Anfang vom Buch war ziemlich mysteriös und seltsam, aber auf eine gute Weise. Es ist die Rede vom mysteriösen Monday Club und eine Unterhaltung zwischen Unbekannten. Ich finde, der Anfang war richtig gelungen, weil man längere Zeit gegrübelt hat: Was ist der Monday Club und was haben sie vor? Krystyna Kuhn hat einen guten Einstieg geliefert und so machte ich mir ziemlichen Hoffnungen, dass das Buch ein Knaller wird.

»Und wenn sie es herausfindet? Oder er die Sache verrät?«

[…]

»Das wird er nicht tun«, sagte sie schlicht. »Niemand verrät den Monday Club.«

Schleppend zog sich das Buch voran. Amy ist plötzlich gestorben und Faye muss mit dem Verlust klar kommen. Als sie bemerkt, dass hinter dem Tod viel mehr steckt, als nur ein Unfall, will Faye herausfinden, was wirklich passiert ist. Durch die Schlafkrankheit, kann Faye manchmal nicht unterscheiden, was real ist und was nicht. Ehrlich gesagt, der Leser konnte das auch nicht entscheiden. Irgendwie hat mich das alles richtig verwirrt und ich hätte mir gewünscht, dass Kuhn das besser beschreibt. Alles war so wirr und es gab so viel Inhalt, aber wenig Klarheit. Bestes Beispiel dafür ist der ‚Monday Club‘ selbst. Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, dachte ich mir so: Hä? Was ist denn jetzt der Monday Club? Irgendwie gab es nie wirkliche Hinweise darauf, was die Leute im Monday Club machen, oder wieso. Es hätte mehr Antworten geben müssen, damit man neugierig wird und wissen will, was die Intentionen der Leute sind. Nun denkt man sich, man hätte das Buch auch nicht lesen brauchen, denn das hat mich auch nicht schlauer gemacht. Dafür dass das Buch ‚Monday Club‘ heißt, hätte es einfach mehr darum gehen sollen in der Geschichte.

Was mich richtig gestört hat, war die Beziehung zwischen Faye und Josh und Faye und Luke. Faye ist in einer Beziehung mit Josh und ich mochte die beiden zusammen von Anfang an nicht. Irgendwie passen die beiden nicht zusammen und Josh scheint auch zu viele Geheimnisse zu haben. Als Faye dann Luke kennen lernt hab ich mich schon gefreut, dass die bestimmt was miteinander haben werden. Fehlanzeige! Als ich das letzte Kapitel gelesen habe, hatte ich gehofft, dass noch etwas passiert. Leider, leider hat sich Krystyna Kuhn wohl dagegen entschieden und ich hoffe sie ändert ihre Meinung im zweiten Teil.

Nie wieder würde ich jemanden vertrauen, außer Dad, Donna und… Luke.

Natürlich war nicht alles blöd in ‚Monday Club‘. Die Wendungen waren großartig inszeniert und beschrieben. Man hat sie überhaupt nicht erwartet. Dass Amy stirbt, war ja schon im Klappentext geschrieben, aber warum und dass das nicht nur ein Unfall war, das war nicht klar. Die letztendliche Erklärung für den Tod war klasse gewählt und viel anders, als man es erwartet hat. Es war alles viel komplexer, verrückter und ausgefallener.

Fazit

Die Frage, ob ‚Monday Club‘ nun enttäuschend war oder gut, kann ich irgendwie immer noch nicht beantworten. Ich kann nur beurteilen, dass ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe. Es klang jetzt alles vielleicht ziemlich negativ, aber ich hab das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Es war halt im nachhinein einfach enttäuschend, dass das Buch mich nicht weiter gebracht hat. Es heißt ‚Monday Club‘ und im Klappentext wird über diesen einflussreichen Club geredet, aber ich bin trotzdem nicht schlau daraus geworden. Das Thema wurde ein paar mal angeschnitten, aber es gab einfach keine Klarheit, keine Antworten. Ich hoffe SO sehr, dass der zweite Teil besser wird, denn die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial. Die Atmosphäre war düster und mysteriös gestaltet, Mord war ein großes Thema und irgendwie hat das alles gepasst. Überzeugt euch einfach selbst und lest das Buch und lasst mich eure Meinungen wissen!

Das Juwel – Die Gabe Rezension

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TITEL: Das juwel – die gabe
AUTOR: amy ewing
VERLAG: fjb
SEITENZAHL: 448
PREIS: 16,99€

 

Mischung aus ‚Die Tribute von Panem‘ und ‚Selection‘

 

Inhalt

Violet Lasting führte ein Leben in Armut und eine Auktion verändert ihr Leben. Violet kann Dinge verändern, sie schneller wachsen lassen und aufgrund dieser Gabe, darf sie ein Leben im Juwel führen. Auf der Auktion wird sie an die Herzogin von See verkauft, dessen Lebensstil alles andere als arm ist. Doch der Schein trügt und schon bald soll Violet der Herzogin ein Kind gebären. Als ein junger Mann Violet den Kopf verdreht, scheinen sich die Probleme zu häufen und Violet muss sich entscheiden: Freiheit oder Liebe?

Meinung

Als erstes muss ich ein paar Wörter zum Cover loswerden. Ich hab mir bei ‚Das Juwel‘ nicht mal den Klappentext durchgelesen, sondern es einfach gekauft, weil es so unglaublich schön aussieht. Es ist definitiv mein Lieblingscover geworden. Die Farbe ist traumhaft und die Details mit den Glitzersteinchen auf dem Kleid finde ich richtig schön. Alleine schon durch das Cover ist der Kauf ein Muss!

Beim Aufschlagen des Buches, fallen die schönen bunten Karten vom Juwel auch. Für mich ein Pluspunkt, da die ganzen Orte ziemlich verwirrend waren und man somit einen guten Überblick hatte, wo welcher Ort liegt. Außerdem war alles super schön illustriert.

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Zu Beginn des Buches lernen wir Violet Lasting kennen. Sie lebt in einer Verwahranstalt seit ihrer Pubertät und wird zum sogenannten Surrogat ausgebildet. Violet kann Gegenstände verändern, sie in eine andere Form zwingen, oder die Farbe verändern. Die Nebenwirkungen sind fatal, doch Violet ist sehr begabt. Der Anfang gefiel mir richtig gut, weil man direkt lernt, in was für einer grausamen Welt Violet leben muss. Sie wird verkauft an eine fremde Person, sie darf ihre Familie seit Jahren nicht mehr sehen und sie hat keinerlei Entscheidungsfreiheit über irgendwas. Das Ganze erinnerte mich stark an die Tribute von Panem und Selection. Es ist grausam, aber dann ist dort noch der ganze Luxus, die schönen Kleider und mittendrin ein Mädchen, dass das Wort Freiheit nicht kennt.

Manchmal wünsche ich mir, nicht als Surrogat geboren wurden zu sein.

Das Schöne an dem Buch ist: Wenn man das Cover sieht, denkt man „Oh, ein Prinzessinenbuch“. Sobald man es gelesen hat, merkt man, dass alles sehr schrecklich ist. Mord, Leid und Gewalt sind die hauptsächlichen Themen der Geschichte. Genau das finde ich aber an dem Buch so toll. Man wird durchgehend überrascht, weil man all dies nicht erwartet hat.

Die Herzogin vom See ist der Charakter, der mich am meisten aufgeregt hat. Ich weiß nicht, was bei ihr schief gelaufen ist, aber irgendwas ist da gewaltig schief gelaufen in ihrem Kopf. Die Idee von der Auktion ist schon bizarr, aber einen Menschen wie ein Haustier zu halten, ist eine Sache, die ich überhaupt nicht unterstützen kann. Wie demütigend es sein muss für Violet, so behandelt zu werden. Egal wie mutig und stark Violet sein mag, das wünscht man keinem Menschen so zu leben. Das ist der Luxus nicht wert.

Violet war mir von Anfang an sympathisch. Klar, man empfindet ziemliches Mitleid für sie und für all das, was sie erleben musste. Dennoch ist sie ein starkes Mädchen, ziemlich lustig und aufgeschlossen. Am Besten gefielen mir ihre schnippischen Kommentare im Buch, wenn sie über jemanden herzieht, oder über die Herzogin spricht.

Die Gräfin vom Stein ist so fett, ich müsste sie eigentlich schnell entdecken…

Das Einzige, was mich nicht überzeugen konnte im Buch, war die Liebesgeschichte. Ich verrate keine Namen, damit ihr noch selber herausfinden könnt, in wen sich Violet verliebt. Es hat mich ziemlich gestört, dass die Liebesgeschichte erst spät am Ende anfing und irgendwie keine Funken übergesprungen sind. Das ging alles so flott und war auch nicht romantisch. Alles kam sehr überraschend und anfangs hat man immer geglaubt, dass sie sich in jemand anderes verliebt. Die wenigen Szenen zwischen den beiden konnten mich auch einfach nicht überzeugen. Sehr schade, da man viel mehr aus dieser Liebesgeschichte hätte machen können, gerade weil alles so schwer für Violet im Juwel war.

Zum Schluss muss ich noch was zu dem Ende los werden: Ich war so SAUER! Das ist ein echt mieser Cliffhanger und jetzt muss ich viel zu lange auf den zweiten Teil warten. Wie ich mich kenne, werde ich mir im Oktober das Buch auf Englisch besorgen, damit ich weiterlesen kann.

Fazit

Zusammenfassend kann ich euch das Buch aber sowas von empfehlen! Tolle Geschichte und diese auch noch super umgesetzt. Man hat mitgefühlt, es war durch und durch spannend und die Atmosphäre im Buch kam gut rüber. Violet war für mich eine tolle Protagonistin, mit der man sich identifizieren konnte und ihre Handlungen und Gefühle unterstützt hat. Die Mischung aus die Tribute von Panem und Selection war für mich sehr gelungen. Zwei derartige Gegensätze, die ein gutes Ganzes bilden und damit definitiv ein tolles Buch geschaffen haben. Monatshighlight war für mich ‚Das Juwel‘ und ihr solltet es schnellstens alle lesen!

Weil wir uns lieben Rezension

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TITEL: WEIL WIR UNS LIEBEN
AUTOR: COLLEEN HOOVER
VERLAG: DTV VERLAG
SEITENZAHL: 379
PREIS: 9,95€

süß – süßer – Will & Layken

Inhalt

Will und Layken führen eine komplizierte Beziehung seit Tag 1. Es war schon immer ein hin und her, doch endlich scheinen die beiden ein glückliches Ende gefunden zu haben. Sie sind verheiratet und auf ihrem Honeymoon erzählt Will die Liebesgeschichte noch einmal aus seinen Augen. Wills Vergangenheit droht die Beziehung wieder einmal auf die Probe zu stellen. Schaffen es die beiden die Differenzen aus dem Weg zu räumen, um endlich ein glückliches Leben führen zu können?

Meinung

Hach, war das schön! Das kann ich direkt zu Beginn loswerden, denn es war wirklich wieder ein schönes Buch von der guten Hoover. Auf Instagram gab es viel zu lesen: „Weil wir uns lieben ist nicht so gut, da es die gleiche Geschichte ist“, „Weil wir uns lieben ist enttäuschend“, oder „Weil wir uns lieben ist langweilig“. Zugegeben: ich hatte ziemlich Angst das Buch anzufangen, da ich dachte, es wird wirklich zu langweilig und ich muss es abbrechen. Es stimmt, die Geschichte ist ziemlich gleich und erinnert stark an den ersten Teil der Trilogie. Mir persönlich war das aber so egal, mich berührt diese Geschichte immer und immer wieder und es war einfach so schön sie nochmals zu lesen.

Der Einstieg ins Buch war, wie immer, ziemlich leicht und flüssig. Will und Layken sind nach ihrer Hochzeit auf Hochzeitsreise. Beide sind unendlich glücklich und es ist einfach so süß zu sehen, wie die beiden sich freuen über ihr neues Leben. Will erzählt die Geschichte von ihr und Layken aus seiner Sicht und fängt beim Tod seiner Eltern an, gefolgt von der Trennung mit Vaughn und vielen anderen Ereignissen, die wir vorher nicht erleben durften. Es ist schön zu sehen, wie Will über alles denkt und wie er klar gekommen ist, nach der Trennung mit Vaughn und wie er sich gefühlt hat, nach dem ersten Treffen mit Layken. Ich finde, Jungs sind so ein Mysterium. Man weiß nie was sie denken, wenn sie auf ein Mädchen treffen. Es war bei Will also umso schöner zu Lesen, was er dachte bei Layken und wie unglaublich hingezogen er sich gefühlt hat und dass dieses Gefühl die ganze Zeit über angehalten hat und er sich hoffnungslos in sie verliebt hat.

Und bei all den vielen Gründen, sie gehen zu lassen, fällt mir nur ein einziger ein, warum es schöner wäre, sie würde bleiben. Weil ich Layken liebe.

Was mich immer wieder emotional mitreißt, ist die Geschichte von Julia. Oh man, ich kriege da so Gänsehaut, wenn ich lese, dass sie sterben wird und Layken und Kel zurück lassen muss. Zu lesen, wie Will sich gefühlt hat, als er von der Krankheit erfahren hat und wie er sich dann um Layken sorgt, ist mal wieder Zucker. Wer wünscht sich nicht so einen Mann, der alles für einen tun würde, der immer für einen da ist, egal was kommt?

‚Weil wir uns lieben‘ hat aber auch humorvolle Seiten. Am Witzigsten finde ich immer noch Kel und Caulder. In allen drei Teilen haben die mich immer wieder zum Lachen gebracht. Egal, ob mit den rückwärts sprechen, das Lungenkrebskostüm, oder wenn es um Will und Layken geht. Die beiden bringen einfach Pepp in den Roman und ich hab mich echt gefreut, dass sie auch im dritten Teil wieder sehr oft vorkamen und gute Stimmung gemacht haben.

Mein Zuckerstück ist, dass Kel und ich endlich Schwäger geworden sind. Mein Säurebad ist, dass wir jetzt wissen, was Layken und Will in ihrem Honeymoon gemacht haben.

Da ich in meinen Rezensionen nicht spoilern möchte, halte ich mich jetzt zurück. Aber das Ende? Leute, das war mit Abstand das beste Ende einer Trilogie. Mit Gänsehaut und Tränen in den Augen saß ich gestern Abend vor diesem Buch und schmunzelte vor mich hin. Colleen Hoover schafft es einfach immer wieder mich mitten ins Herz zu treffen und das hat sie mit diesem Ende auf jeden Fall geschafft. Oh man, ich war danach immer noch richtig aufgewühlt, weil mich das einfach so glücklich gemacht hat.

Fazit

Was soll man noch groß dazu sagen? ‚Weil wir uns lieben‘ war der perfekte Abschluss für die Trilogie. Es war mir egal, ob die Geschichte sich wiederholt hat. Es ist so toll zu sehen, wie Will alles empfunden hat und wie Will und Layken endlich glücklich sind. Colleen Hoover weiß einfach wie man Romane schreibt und sie hat so viel mehr kreiert, als nur eine Liebesgeschichte.

Mein Säurebad ist, dass diese wunderbare Trilogie nun ihr Ende gefunden hat.

Mein Zuckerstück ist, dass Colleen Hoover diese Trilogie überhaupt geschrieben hat.

#Skandal Rezension

Danke an die Randomhouse Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!
https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/site/title/448224.html
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TITEL: #SKandal
AUTOR: Sarah Ockler
VERLAG: CBT Verlag
SEITENZAHL: 414
PREIS: 16,99€

#leider #zu #viel #erwartet

Inhalt

Lucy Vacarro steht eher auf langweilige Abende im Bett und Zombiespiele am Computer, als auf einen Abschlussball zu gehen. Als ihre beste Freundin sie aber bittet mit ihrem Freund Cole auf den Abschlussball zu gehen, da Ellie krank ist, sagt Lucy zu. Problem ist nur, dass Lucy seit Jahren auf Cole heimlich steht und nicht mal Ellie davon weiß.

Es knistert zwischen Cole und Lucy auf dem Abschlussball und dann küssen sie sich auch noch. Irgendjemand hat das Ereignis fotografiert inklusive viele andere Ereignisse und am nächsten Tag an ‚Miss Behave‘ geschickt, die Klatsch- und Tratschkolumne der High School. Bis auf einige Ausnahmen wenden sich alle gegen Lucy und diese muss versuchen die kaputte Freundschaft zu Ellie zu retten und ihr Image wieder aufzupolieren.

Meinung

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie ich anfangen soll. Der Einstieg war verwirrend. Frage ist nur: gut verwirrend oder eher nicht so? Es fängt an wie bei Gossip Girl und erinnert auch stark an Silber von Kerstin Gier. Zu Anfang wird Miss Behave vorgestellt die auf der Suche ist nach dem #Skandal vom Abschlussball. Es sollen nach dem Event Fotos gepostet werden mit dem Hashtag und der beste Skandal gewinnt.  Die Idee fand ich nicht schlecht, war aber doch irgendwie halt ein bisschen Abklatsch von vielen anderen Büchern oder auch Serien. Leider nichts Neues.

Die Charaktere werden zu Beginn direkt vorgestellt und auch da war vieles seltsam. Ein Pferd, das Prinz Sommersprosse heißt und das Maskottchen spielt für den Abschlussball. Ein Outfit voll mit Pailletten, Feenstaub und ein Einhorn obendrauf. Ich habe die ersten Seiten zwei mal gelesen, weil ich dachte ich hätte mich verlesen.

Nun gut, lassen wir das Seltsame jetzt mal aus und kommen zu den Charakteren: Lucy war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie steht auf Zombies, ist gerne mit ihren Freunden zusammen und hat ziemlich humorvolle Ansichten. Sie steht seit Jahren auf den Freund ihrer besten Freundin Ellie und muss mit ihm jetzt auch noch auf dem Abschlussball, weil Ellie krank ist. Sie tat mir ziemlich leid und ich finde die Geschichte ging dann richtig gut los nach dem #Skandal endete aber leider wieder schwach.

Ich holte tief Luft, um mich zu sammeln – ein Strg+Alt+Entf der Selbstmitleidsorgie

Gerettet hat das Buch eindeutig die Sprache und die Witze. Ich hab teilweise leider abgebrochen, weil die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen wurde und nichts passiert ist. Nachdem der #Skandal gepostet worden ist, ist eigentlich nicht mehr viel passiert. Die Sprache jedoch hat mich teilweise ziemlich zum Lachen gebracht und es war so witzig, wie man sich selbst erkannt hat. Teilweise waren da Sachen, die man selbst bestimmt schon mal so gedacht hat, in sozialen Netzwerken gepostet, oder in der SMS zu der besten Freundin geschrieben hat. Lucy hat ziemlich trockenen Humor und das hat dem ganzen Buch einen gewissen Pepp verliehen

Zeit vergeht. Gebirge erodieren. Bäche vereinen sich mit Flüssen. Sechs neue Gattungen entstehen, und ich bin ziemlich sicher, der Kerl ist grade im Stehen eingeschlafen.

Ab der Hälfte des Buches musste ich mir irgendwie so durch zwingen. Leider, leider ist das Buch nicht so weiter gegangen, wie in der ersten Hälfte und auch die Witze sind verschwunden. Stattdessen gab es ein großes hin und her und harte Mobbingattacken, was alles andere als spaßig war. Zum Glück gab es dann doch noch einige Wendungen.

Das Ende fand ich wiederum richtig gelungen! Alles hat einen schönen Abschluss bekommen. Lucy hat sich nicht verändert und keine Rache genommen, an der Person, die die #Skandalfotos gepostet hat und damit ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat. Die Liebe hat auch gesiegt und selbst ‚Miss Behave‘ hat sich geoutet.

Aber ohne den #Skandal wäre keiner der Menschen, die sich gerade in meinem Haus befinden, in meinem Leben. In meinem Herzen.

Fazit

Ein sehr moderner Roman über die Gefahren von sozialen Netzwerken,  Mobbing und Freundschaften. Das Buch klärt auf und beinhaltet eine wichtige Message an die heutige Gesellschaft. Trotz allem, war es einfach nicht mein Genre. War mir vielleicht alles einfach zu modern und teilweise einfach in die Länge gezogen. Ich hatte das Gefühl, ich komm einfach nicht voran mit dem Lesen.

Für viele bestimmt ein tolles Buch, dass einige interessiert. Für mich eher eins, dass man lesen kann, aber nicht muss.

Be With Me Rezension

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AUTOR:  j.lynn
VERLAG: piper verlag
SEITENZAHL: 430
PREIS: 9,99€

eine gelungene Fortsetzung.

Inhalt

Teresa Hamilton ist die kleine Schwester von Cam und wollte schon immer Tänzerin werden. Als Teresa sich eine Verletzung zuzieht und sie sich erstmal den Traum von einer Tänzerin aus dem Kopf schlagen muss, wird es Zeit für einen neuen Plan für ihr Leben. Teresa entscheidet sich für das College, wo nicht nur ihr Bruder Cam ist, sondern auch sein bester Freund Jase. Teresa hatte vor längerer Zeit eine Begegnung mit Jase, die sie nicht mehr vergessen kann. Jase hat seitdem aber nie wieder ein Wort mit ihr gesprochen und Teresa will das Thema abhaken. Nur leider will ihr Herz was anderes…

Meinung

Der zweite Teil der ‚Wait for You‘ Serie und definitiv eine gelungene Fortsetzung. ‚Be with me‘ ist dicker als der erste Teil, was mich natürlich gefreut hat, da es mehr Lesestoff ist. Allgemein gesprochen finde ich es bei der Reihe sehr gut, dass die Charaktere alle miteinander zusammen verstrickt sind. So kommt man direkt gut in die Geschichte am Anfang, weil man weiß wer Teresa ist und auch vertraute Charaktere wieder trifft, wie Avery und Cam.

Zur Geschichte muss ich sagen, dass es teilweise einfach zu viele Schicksalsschläge gab. Ich möchte die hier natürlich nicht aufzählen, aber es gab viele schlimme Sachen, die gerade Teresa zugestoßen sind und ich finde dadurch ist leider auch das Tanzen in den Hintergrund gerückt. Gleich zu Anfang wird klar gemacht, wie viel Teresa das Tanzen bedeutet und dass sie wirklich erschüttert ist durch die Verletzung. Im Laufe des Buches geschehen so viele Dinge, dass das Tanzen nur noch eine Nebensache wird, was ich wirklich schade finde. Ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn man eins der ganzen Schicksalsschläge einfach ausgelassen hätte, denn dann wäre das Buch auch realistischer gewesen.

Die angesprochenen Themen im Buch waren sehr gut gewählt und ich finde es sehr gut, dass Armentrout darauf aufmerksam macht. Es ging viel um das Leben, aber auch um den Tod und die damit verbundene Trauer. Des Weiteren ging es um Träume und dass man aus seinem Leben das Beste machen soll, egal was gerade schief läuft und wie schwer es einem fällt. Wie auch bei ‚Wait for You‘ gefällt es mir richtig gut, dass das Buch viel mehr ist als eine Liebesgeschichte. Klar, die Liebesgeschichte spielt eine große Rolle, das tun andere Themen aber auch und dieser Ausgleich macht es für mich zu einer richtig guten Geschichte.

Der Tod war immer eine Mahnung an die Lebenden, auch wirklich zu leben – in der Gegenwart zu leben und sich auf die Zukunft zu freuen.

Teresa ist mit ihren jungen Jahren schon so stark und mutig. Ich hab sie wirklich im ganzen Buch bewundert, wie sie das alles durchgestanden hat. Ihr Traum ist geplatzt, sie hatte eine schwere Vergangenheit, sie musste mit dem Tod umgehen und dazu noch das ganze mit Jase. Es war wirklich heftig zu sehen, dass eine junge, einzelne Person so gut mit all diesen Dingen klar gekommen ist. Ich finde, dass war wirklich bewundernswert, denn ich hätte das bestimmt nicht so durchgestanden. Teresa hat nie ihrem Humor verloren und immer bewiesen, dass sie wirklich eine starke Frau ist.

Ich stand da wie eine Statue. Mir hätte ein Vogel auf den Kopf kacken können, und ich hätte mich nicht bewegt.

Die Geschichte zwischen Jase und Teresa hat mir gut gefallen, aber bei weitem nicht so gut wie die von Cam und Avery. Irgendwie hat mir die Leidenschaft gefehlt und die Anziehung. Bei ‚Wait for You‘ hab ich richtig mitgefiebert und musste so oft über Cam schmunzeln. Im zweiten Teil fehlte mir das. Ich finde, die beiden waren süß miteinander, aber irgendwie nicht mehr. Es lag vielleicht auch einfach daran, dass ich Cam um einiges interessanter finde als Jase. Ich hab mir einfach mehr erhofft nach dem wirklich tollen ersten Teil und hoffe, dass das in den nächsten wieder besser wird.

Fazit

‚Be with me‘ ist wie der Vorgänger ein schönes Buch, was man mal eben zwischendurch lesen kann. Es ist im jeden Fall eine gelungene Fortsetzung, obwohl es nicht an den ersten Teil ran kommt. Es war mir teilweise einfach zu viel, da die Geschichte viele Schicksalsschläge beinhaltet und die Liebesgeschichte mich nicht ganz überzeugt hat. Es wirkte alles einfach nicht so realistisch, wie in ‚Wait for You‘. Trotz allem hat Armentrout mal wieder gute Arbeit geleistet und es ist definitiv kein schlechtes Buch, sondern nur nicht so gut wie ihre anderen Werke. Empfehlen kann ich es euch aber in jeden Fall, denn ich glaube die nächsten Teile werden auch wieder besser.

The Force of Gravity Rezension

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TITEL: the force of gravity
AUTOR:  kelly stevenson
VERLAG: Slate Publishing LLC
SEITENZAHL: 412
PREIS: 10,58€ (Amazon)
Sprache: englisch

Die Geschichte ist […] verboten gut.

Inhalt

In Kaley Kennedys Leben scheint alles normal und gut für sie zu verlaufen. Sie hat tolle Freunde, liebevolle Eltern und ihr Freund Tommy ist der heißeste Junge der Schule. Nur noch wenige Monate und Kaley kann auf das College in Los Angeles gehen, worauf sie schon sehnsüchtig wartet.

Als ihr alter Mathelehrer von der High School stirbt, kommt ein neuer, junger und verboten gut aussehender Lehrer an die Schule. Seit dem ersten Moment, als Kaley ihrem Lehrer Mr. Slate begegnet, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Sie ist gelangweilt von den Partys und Verabredungen mit ihren Freunden und erhofft sich mehr vom Leben. Ihr ganzes Leben bricht auseinander und Kaley kann nichts dagegen unternehmen. Ebenso kriegt sie Elijah Slate einfach nicht mehr aus ihrem Kopf und ihrem Herzen…

Meinung

Wow! Vorweg direkt meine ehrliche Meinung zu diesem Buch: Ich liebe es! Zuerst muss ich sagen, dass der Einstieg ins Buch wirklich stark und fesselnd war. Man lernt direkt zu Anfang Mr. Slate kennen, als er eines Morgens im Klassenzimmer steht und auf Kaley trifft. Die erste Begegnung war schon so mitreißend, da die Autorin diese Anziehung wunderbar vermittelt. Im Buch gibt es einzelne Sätze, die kursiv geschrieben sind und Kaleys Gedanken zeigen. Ich finde diese Idee ist perfekt, um zu demonstrieren, wie Kaley komplett aus der Bahn gerissen wird, nur durch Elijah.

He probably has a woman […]. She’s probably some supermodel and sleeps in his bed every night. Why are you thinking about his bed!?

Genauso spannend und aufregend geht es auch weiter im Buch. Kaley stellt ihre Beziehung mit Tommy in Frage und verdrängt Elijah und die vielsagenden Blicke, die sie immer wieder austauschen. Kaley versucht sich einzureden, dass Elijah Slate nichts besonderes ist, doch nach und nach wird auch ihr bewusst, dass da viel mehr ist, als sie jemals geglaubt hat. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich euch zeigen kann, dass das Buch wirklich richtig gut geschrieben ist. Die Autorin schafft es irgendwie einen zu erreichen und zu vermitteln, wie verboten eigentlich diese Beziehung zwischen Elijah und Kaley ist. Doch trotzdem, ist es so aufregend und man erhofft sich die ganze Zeit, dass endlich mehr zwischen den beiden passiert und dass sie einmal im Leben etwas riskieren. Ich musste die ganze Zeit so mitfiebern und konnte gar nicht mehr aufhören zu Lesen.

Obwohl ich meistens von einem hin und her zwischen Charakteren in einem Buch total abgeneigt bin, war es hier irgendwie komplett anders. Die Geschichte hat dieses hin und her wirklich gebraucht, denn sonst wäre es niemals so gut gewesen. Die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist nun mal ein heikles Thema und könnte vieles zu Grunde richten. Die Autorin hat gezeigt, wie schwer das ablaufen könnte. Anderseits hat sie aber auch gezeigt, dass der Job niemals zwischen einem stehen sollte, denn die Liebe überwiegt trotzdem und dagegen kommt keine Kraft an.

I know I should be careful, but I’m already in way over my head. He has the power to completely shatter my heart into a million tiny fragments…

Kaley ist eine wirklich starke und mutige junge Frau. Mit 18 Jahren ist sie noch so unerfahren und hat noch viel im Leben vor, doch trotzdem meistert sie vieles schon ziemlich reif und erwachsen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer ihr alles gefallen sein muss. Kaley muss lügen, betrügen und trotzdem noch auf glückliches Mädchen tun, obwohl sie all der Stress und das ganze Versteckspielen innerlich auffrisst. Ich möchte gar nicht wissen, wie schwer das sein muss, sein Leben nicht richtig leben zu können und zu genießen, gerade in diesem Alter. Ich bewundere sie aber umso mehr, dass sie trotzdem stark geblieben ist und es im Endeffekt sich für sie ausgezahlt hat.

I’ve been anticipating my own graduation day for so long, naively thinking we’d finally be free, only to realize we’ll still be trapped. We’ll still have to lie to everyone we know.

Ich möchte in meinen Rezensionen wirklich nicht spoilern und ihr glaubt gar nicht, wie schwer es mir hier fällt, das nicht zu tun. Ich muss nur noch hinzufügen, dass das Ende wirklich unerwartet war und trotzdem perfekt. Die Geschichte findet einen tollen Abschluss und vieles wendet sich zum Guten. Ich bin wirklich förmlich dahin geschmolzen am Ende. Elijah ist einfach perfekt!

Fazit

Von Anfang bis Ende hat mir das Buch gefallen. Die Geschichte ist romantisch, humorvoll, realistisch und einfach verboten gut. Die Grundidee des Buches, eine Beziehung zwischen Lehrer und Schülerin, fand ich wirklich sehr interessant und es hat mir so Spaß gebracht dieses Buch zu lesen. Die Charaktere, gerade Kaley, waren bis ins kleinste Detail beschrieben und es fiel mir sehr leicht mich mit ihnen zu identifizieren. Ihr müsst ‚The Force of Gravity‘ alle unbedingt lesen und ich verspreche euch, es wird euch gefallen.