Monday Club Rezension

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TITEL: Monday Club – Das erste opfer
AUTOR: krystyna Kuhn
VERLAG: Oetinger Verlag
SEITENZAHL: 381
PREIS: 16,99€

 

viel Inhalt, wenig Klarheit.

 

Inhalt

Die 16 Jährige Faye leidet an einer Schlafkrankheit. Sie kann des Öfteren nicht die Realität von der Phantasie unterscheiden. Trotz ihrer Krankheit führt sie ein schönes Leben. Ihr gut aussehender Freund Josh weicht nicht von ihrer Seite und ihre beste Freundin Amy scheint wie eine Seelenverwandte zu sein. Doch als Amy von einem Sommercamp zurückkehrt, erkennt Faye sie nicht mehr wieder. Bei einem Autounfall kommt Amy ums Leben und Faye findet heraus, dass Amy Geheimnisse hat und ebenso ihr Freund Josh scheint ihr etwas zu verheimlichen. Eines Nachts begegnet Faye der tot geglaubten Amy und kann ihren Augen nicht glauben. Ist Faye verrückt geworden durch ihre seltene Krankheit, oder steckt da viel mehr dahinter?

Meinung

Wie bereits auf Instagram angekündigt, weiß ich nicht so recht, was ich von ‚Monday Club‘ halten soll. Ich habe auf jeden Fall anderes erwartet, so viel kann ich sagen. Aber bin ich nun enttäuscht worden oder positiv überrascht?

Der Anfang vom Buch war ziemlich mysteriös und seltsam, aber auf eine gute Weise. Es ist die Rede vom mysteriösen Monday Club und eine Unterhaltung zwischen Unbekannten. Ich finde, der Anfang war richtig gelungen, weil man längere Zeit gegrübelt hat: Was ist der Monday Club und was haben sie vor? Krystyna Kuhn hat einen guten Einstieg geliefert und so machte ich mir ziemlichen Hoffnungen, dass das Buch ein Knaller wird.

»Und wenn sie es herausfindet? Oder er die Sache verrät?«

[…]

»Das wird er nicht tun«, sagte sie schlicht. »Niemand verrät den Monday Club.«

Schleppend zog sich das Buch voran. Amy ist plötzlich gestorben und Faye muss mit dem Verlust klar kommen. Als sie bemerkt, dass hinter dem Tod viel mehr steckt, als nur ein Unfall, will Faye herausfinden, was wirklich passiert ist. Durch die Schlafkrankheit, kann Faye manchmal nicht unterscheiden, was real ist und was nicht. Ehrlich gesagt, der Leser konnte das auch nicht entscheiden. Irgendwie hat mich das alles richtig verwirrt und ich hätte mir gewünscht, dass Kuhn das besser beschreibt. Alles war so wirr und es gab so viel Inhalt, aber wenig Klarheit. Bestes Beispiel dafür ist der ‚Monday Club‘ selbst. Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, dachte ich mir so: Hä? Was ist denn jetzt der Monday Club? Irgendwie gab es nie wirkliche Hinweise darauf, was die Leute im Monday Club machen, oder wieso. Es hätte mehr Antworten geben müssen, damit man neugierig wird und wissen will, was die Intentionen der Leute sind. Nun denkt man sich, man hätte das Buch auch nicht lesen brauchen, denn das hat mich auch nicht schlauer gemacht. Dafür dass das Buch ‚Monday Club‘ heißt, hätte es einfach mehr darum gehen sollen in der Geschichte.

Was mich richtig gestört hat, war die Beziehung zwischen Faye und Josh und Faye und Luke. Faye ist in einer Beziehung mit Josh und ich mochte die beiden zusammen von Anfang an nicht. Irgendwie passen die beiden nicht zusammen und Josh scheint auch zu viele Geheimnisse zu haben. Als Faye dann Luke kennen lernt hab ich mich schon gefreut, dass die bestimmt was miteinander haben werden. Fehlanzeige! Als ich das letzte Kapitel gelesen habe, hatte ich gehofft, dass noch etwas passiert. Leider, leider hat sich Krystyna Kuhn wohl dagegen entschieden und ich hoffe sie ändert ihre Meinung im zweiten Teil.

Nie wieder würde ich jemanden vertrauen, außer Dad, Donna und… Luke.

Natürlich war nicht alles blöd in ‚Monday Club‘. Die Wendungen waren großartig inszeniert und beschrieben. Man hat sie überhaupt nicht erwartet. Dass Amy stirbt, war ja schon im Klappentext geschrieben, aber warum und dass das nicht nur ein Unfall war, das war nicht klar. Die letztendliche Erklärung für den Tod war klasse gewählt und viel anders, als man es erwartet hat. Es war alles viel komplexer, verrückter und ausgefallener.

Fazit

Die Frage, ob ‚Monday Club‘ nun enttäuschend war oder gut, kann ich irgendwie immer noch nicht beantworten. Ich kann nur beurteilen, dass ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe. Es klang jetzt alles vielleicht ziemlich negativ, aber ich hab das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Es war halt im nachhinein einfach enttäuschend, dass das Buch mich nicht weiter gebracht hat. Es heißt ‚Monday Club‘ und im Klappentext wird über diesen einflussreichen Club geredet, aber ich bin trotzdem nicht schlau daraus geworden. Das Thema wurde ein paar mal angeschnitten, aber es gab einfach keine Klarheit, keine Antworten. Ich hoffe SO sehr, dass der zweite Teil besser wird, denn die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial. Die Atmosphäre war düster und mysteriös gestaltet, Mord war ein großes Thema und irgendwie hat das alles gepasst. Überzeugt euch einfach selbst und lest das Buch und lasst mich eure Meinungen wissen!

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