Weil wir uns lieben Rezension

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TITEL: WEIL WIR UNS LIEBEN
AUTOR: COLLEEN HOOVER
VERLAG: DTV VERLAG
SEITENZAHL: 379
PREIS: 9,95€

süß – süßer – Will & Layken

Inhalt

Will und Layken führen eine komplizierte Beziehung seit Tag 1. Es war schon immer ein hin und her, doch endlich scheinen die beiden ein glückliches Ende gefunden zu haben. Sie sind verheiratet und auf ihrem Honeymoon erzählt Will die Liebesgeschichte noch einmal aus seinen Augen. Wills Vergangenheit droht die Beziehung wieder einmal auf die Probe zu stellen. Schaffen es die beiden die Differenzen aus dem Weg zu räumen, um endlich ein glückliches Leben führen zu können?

Meinung

Hach, war das schön! Das kann ich direkt zu Beginn loswerden, denn es war wirklich wieder ein schönes Buch von der guten Hoover. Auf Instagram gab es viel zu lesen: „Weil wir uns lieben ist nicht so gut, da es die gleiche Geschichte ist“, „Weil wir uns lieben ist enttäuschend“, oder „Weil wir uns lieben ist langweilig“. Zugegeben: ich hatte ziemlich Angst das Buch anzufangen, da ich dachte, es wird wirklich zu langweilig und ich muss es abbrechen. Es stimmt, die Geschichte ist ziemlich gleich und erinnert stark an den ersten Teil der Trilogie. Mir persönlich war das aber so egal, mich berührt diese Geschichte immer und immer wieder und es war einfach so schön sie nochmals zu lesen.

Der Einstieg ins Buch war, wie immer, ziemlich leicht und flüssig. Will und Layken sind nach ihrer Hochzeit auf Hochzeitsreise. Beide sind unendlich glücklich und es ist einfach so süß zu sehen, wie die beiden sich freuen über ihr neues Leben. Will erzählt die Geschichte von ihr und Layken aus seiner Sicht und fängt beim Tod seiner Eltern an, gefolgt von der Trennung mit Vaughn und vielen anderen Ereignissen, die wir vorher nicht erleben durften. Es ist schön zu sehen, wie Will über alles denkt und wie er klar gekommen ist, nach der Trennung mit Vaughn und wie er sich gefühlt hat, nach dem ersten Treffen mit Layken. Ich finde, Jungs sind so ein Mysterium. Man weiß nie was sie denken, wenn sie auf ein Mädchen treffen. Es war bei Will also umso schöner zu Lesen, was er dachte bei Layken und wie unglaublich hingezogen er sich gefühlt hat und dass dieses Gefühl die ganze Zeit über angehalten hat und er sich hoffnungslos in sie verliebt hat.

Und bei all den vielen Gründen, sie gehen zu lassen, fällt mir nur ein einziger ein, warum es schöner wäre, sie würde bleiben. Weil ich Layken liebe.

Was mich immer wieder emotional mitreißt, ist die Geschichte von Julia. Oh man, ich kriege da so Gänsehaut, wenn ich lese, dass sie sterben wird und Layken und Kel zurück lassen muss. Zu lesen, wie Will sich gefühlt hat, als er von der Krankheit erfahren hat und wie er sich dann um Layken sorgt, ist mal wieder Zucker. Wer wünscht sich nicht so einen Mann, der alles für einen tun würde, der immer für einen da ist, egal was kommt?

‚Weil wir uns lieben‘ hat aber auch humorvolle Seiten. Am Witzigsten finde ich immer noch Kel und Caulder. In allen drei Teilen haben die mich immer wieder zum Lachen gebracht. Egal, ob mit den rückwärts sprechen, das Lungenkrebskostüm, oder wenn es um Will und Layken geht. Die beiden bringen einfach Pepp in den Roman und ich hab mich echt gefreut, dass sie auch im dritten Teil wieder sehr oft vorkamen und gute Stimmung gemacht haben.

Mein Zuckerstück ist, dass Kel und ich endlich Schwäger geworden sind. Mein Säurebad ist, dass wir jetzt wissen, was Layken und Will in ihrem Honeymoon gemacht haben.

Da ich in meinen Rezensionen nicht spoilern möchte, halte ich mich jetzt zurück. Aber das Ende? Leute, das war mit Abstand das beste Ende einer Trilogie. Mit Gänsehaut und Tränen in den Augen saß ich gestern Abend vor diesem Buch und schmunzelte vor mich hin. Colleen Hoover schafft es einfach immer wieder mich mitten ins Herz zu treffen und das hat sie mit diesem Ende auf jeden Fall geschafft. Oh man, ich war danach immer noch richtig aufgewühlt, weil mich das einfach so glücklich gemacht hat.

Fazit

Was soll man noch groß dazu sagen? ‚Weil wir uns lieben‘ war der perfekte Abschluss für die Trilogie. Es war mir egal, ob die Geschichte sich wiederholt hat. Es ist so toll zu sehen, wie Will alles empfunden hat und wie Will und Layken endlich glücklich sind. Colleen Hoover weiß einfach wie man Romane schreibt und sie hat so viel mehr kreiert, als nur eine Liebesgeschichte.

Mein Säurebad ist, dass diese wunderbare Trilogie nun ihr Ende gefunden hat.

Mein Zuckerstück ist, dass Colleen Hoover diese Trilogie überhaupt geschrieben hat.

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Ein Gedanke zu “Weil wir uns lieben Rezension

  1. Hallöchen,
    ich fand das Buch – wie alle anderen auch von Colleen Hoover – sehr gut geschrieben und umgesetzt, aber ich muss leider sagen, dass es mich doch sehr gestört hat, dass alles einfach nur wiedergekäut wurde. Ich habe mich auch in die Irre geführt gefühlt, weil der Klappentext etwas Anderes versprochen hat. Ja, natürlich ist auch neues passiert, aber nicht in dem Umfang, wie ich es mir erwartet hatte. Ich fand das ein wenig schade.

    Liebst, Lotta

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