Be With Me Rezension

01e52c73cea3f01f8c158e94da9da05c06696b575cTITEL: Be with me
AUTOR:  j.lynn
VERLAG: piper verlag
SEITENZAHL: 430
PREIS: 9,99€

eine gelungene Fortsetzung.

Inhalt

Teresa Hamilton ist die kleine Schwester von Cam und wollte schon immer Tänzerin werden. Als Teresa sich eine Verletzung zuzieht und sie sich erstmal den Traum von einer Tänzerin aus dem Kopf schlagen muss, wird es Zeit für einen neuen Plan für ihr Leben. Teresa entscheidet sich für das College, wo nicht nur ihr Bruder Cam ist, sondern auch sein bester Freund Jase. Teresa hatte vor längerer Zeit eine Begegnung mit Jase, die sie nicht mehr vergessen kann. Jase hat seitdem aber nie wieder ein Wort mit ihr gesprochen und Teresa will das Thema abhaken. Nur leider will ihr Herz was anderes…

Meinung

Der zweite Teil der ‚Wait for You‘ Serie und definitiv eine gelungene Fortsetzung. ‚Be with me‘ ist dicker als der erste Teil, was mich natürlich gefreut hat, da es mehr Lesestoff ist. Allgemein gesprochen finde ich es bei der Reihe sehr gut, dass die Charaktere alle miteinander zusammen verstrickt sind. So kommt man direkt gut in die Geschichte am Anfang, weil man weiß wer Teresa ist und auch vertraute Charaktere wieder trifft, wie Avery und Cam.

Zur Geschichte muss ich sagen, dass es teilweise einfach zu viele Schicksalsschläge gab. Ich möchte die hier natürlich nicht aufzählen, aber es gab viele schlimme Sachen, die gerade Teresa zugestoßen sind und ich finde dadurch ist leider auch das Tanzen in den Hintergrund gerückt. Gleich zu Anfang wird klar gemacht, wie viel Teresa das Tanzen bedeutet und dass sie wirklich erschüttert ist durch die Verletzung. Im Laufe des Buches geschehen so viele Dinge, dass das Tanzen nur noch eine Nebensache wird, was ich wirklich schade finde. Ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn man eins der ganzen Schicksalsschläge einfach ausgelassen hätte, denn dann wäre das Buch auch realistischer gewesen.

Die angesprochenen Themen im Buch waren sehr gut gewählt und ich finde es sehr gut, dass Armentrout darauf aufmerksam macht. Es ging viel um das Leben, aber auch um den Tod und die damit verbundene Trauer. Des Weiteren ging es um Träume und dass man aus seinem Leben das Beste machen soll, egal was gerade schief läuft und wie schwer es einem fällt. Wie auch bei ‚Wait for You‘ gefällt es mir richtig gut, dass das Buch viel mehr ist als eine Liebesgeschichte. Klar, die Liebesgeschichte spielt eine große Rolle, das tun andere Themen aber auch und dieser Ausgleich macht es für mich zu einer richtig guten Geschichte.

Der Tod war immer eine Mahnung an die Lebenden, auch wirklich zu leben – in der Gegenwart zu leben und sich auf die Zukunft zu freuen.

Teresa ist mit ihren jungen Jahren schon so stark und mutig. Ich hab sie wirklich im ganzen Buch bewundert, wie sie das alles durchgestanden hat. Ihr Traum ist geplatzt, sie hatte eine schwere Vergangenheit, sie musste mit dem Tod umgehen und dazu noch das ganze mit Jase. Es war wirklich heftig zu sehen, dass eine junge, einzelne Person so gut mit all diesen Dingen klar gekommen ist. Ich finde, dass war wirklich bewundernswert, denn ich hätte das bestimmt nicht so durchgestanden. Teresa hat nie ihrem Humor verloren und immer bewiesen, dass sie wirklich eine starke Frau ist.

Ich stand da wie eine Statue. Mir hätte ein Vogel auf den Kopf kacken können, und ich hätte mich nicht bewegt.

Die Geschichte zwischen Jase und Teresa hat mir gut gefallen, aber bei weitem nicht so gut wie die von Cam und Avery. Irgendwie hat mir die Leidenschaft gefehlt und die Anziehung. Bei ‚Wait for You‘ hab ich richtig mitgefiebert und musste so oft über Cam schmunzeln. Im zweiten Teil fehlte mir das. Ich finde, die beiden waren süß miteinander, aber irgendwie nicht mehr. Es lag vielleicht auch einfach daran, dass ich Cam um einiges interessanter finde als Jase. Ich hab mir einfach mehr erhofft nach dem wirklich tollen ersten Teil und hoffe, dass das in den nächsten wieder besser wird.

Fazit

‚Be with me‘ ist wie der Vorgänger ein schönes Buch, was man mal eben zwischendurch lesen kann. Es ist im jeden Fall eine gelungene Fortsetzung, obwohl es nicht an den ersten Teil ran kommt. Es war mir teilweise einfach zu viel, da die Geschichte viele Schicksalsschläge beinhaltet und die Liebesgeschichte mich nicht ganz überzeugt hat. Es wirkte alles einfach nicht so realistisch, wie in ‚Wait for You‘. Trotz allem hat Armentrout mal wieder gute Arbeit geleistet und es ist definitiv kein schlechtes Buch, sondern nur nicht so gut wie ihre anderen Werke. Empfehlen kann ich es euch aber in jeden Fall, denn ich glaube die nächsten Teile werden auch wieder besser.

The Force of Gravity Rezension

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TITEL: the force of gravity
AUTOR:  kelly stevenson
VERLAG: Slate Publishing LLC
SEITENZAHL: 412
PREIS: 10,58€ (Amazon)
Sprache: englisch

Die Geschichte ist […] verboten gut.

Inhalt

In Kaley Kennedys Leben scheint alles normal und gut für sie zu verlaufen. Sie hat tolle Freunde, liebevolle Eltern und ihr Freund Tommy ist der heißeste Junge der Schule. Nur noch wenige Monate und Kaley kann auf das College in Los Angeles gehen, worauf sie schon sehnsüchtig wartet.

Als ihr alter Mathelehrer von der High School stirbt, kommt ein neuer, junger und verboten gut aussehender Lehrer an die Schule. Seit dem ersten Moment, als Kaley ihrem Lehrer Mr. Slate begegnet, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Sie ist gelangweilt von den Partys und Verabredungen mit ihren Freunden und erhofft sich mehr vom Leben. Ihr ganzes Leben bricht auseinander und Kaley kann nichts dagegen unternehmen. Ebenso kriegt sie Elijah Slate einfach nicht mehr aus ihrem Kopf und ihrem Herzen…

Meinung

Wow! Vorweg direkt meine ehrliche Meinung zu diesem Buch: Ich liebe es! Zuerst muss ich sagen, dass der Einstieg ins Buch wirklich stark und fesselnd war. Man lernt direkt zu Anfang Mr. Slate kennen, als er eines Morgens im Klassenzimmer steht und auf Kaley trifft. Die erste Begegnung war schon so mitreißend, da die Autorin diese Anziehung wunderbar vermittelt. Im Buch gibt es einzelne Sätze, die kursiv geschrieben sind und Kaleys Gedanken zeigen. Ich finde diese Idee ist perfekt, um zu demonstrieren, wie Kaley komplett aus der Bahn gerissen wird, nur durch Elijah.

He probably has a woman […]. She’s probably some supermodel and sleeps in his bed every night. Why are you thinking about his bed!?

Genauso spannend und aufregend geht es auch weiter im Buch. Kaley stellt ihre Beziehung mit Tommy in Frage und verdrängt Elijah und die vielsagenden Blicke, die sie immer wieder austauschen. Kaley versucht sich einzureden, dass Elijah Slate nichts besonderes ist, doch nach und nach wird auch ihr bewusst, dass da viel mehr ist, als sie jemals geglaubt hat. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich euch zeigen kann, dass das Buch wirklich richtig gut geschrieben ist. Die Autorin schafft es irgendwie einen zu erreichen und zu vermitteln, wie verboten eigentlich diese Beziehung zwischen Elijah und Kaley ist. Doch trotzdem, ist es so aufregend und man erhofft sich die ganze Zeit, dass endlich mehr zwischen den beiden passiert und dass sie einmal im Leben etwas riskieren. Ich musste die ganze Zeit so mitfiebern und konnte gar nicht mehr aufhören zu Lesen.

Obwohl ich meistens von einem hin und her zwischen Charakteren in einem Buch total abgeneigt bin, war es hier irgendwie komplett anders. Die Geschichte hat dieses hin und her wirklich gebraucht, denn sonst wäre es niemals so gut gewesen. Die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist nun mal ein heikles Thema und könnte vieles zu Grunde richten. Die Autorin hat gezeigt, wie schwer das ablaufen könnte. Anderseits hat sie aber auch gezeigt, dass der Job niemals zwischen einem stehen sollte, denn die Liebe überwiegt trotzdem und dagegen kommt keine Kraft an.

I know I should be careful, but I’m already in way over my head. He has the power to completely shatter my heart into a million tiny fragments…

Kaley ist eine wirklich starke und mutige junge Frau. Mit 18 Jahren ist sie noch so unerfahren und hat noch viel im Leben vor, doch trotzdem meistert sie vieles schon ziemlich reif und erwachsen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer ihr alles gefallen sein muss. Kaley muss lügen, betrügen und trotzdem noch auf glückliches Mädchen tun, obwohl sie all der Stress und das ganze Versteckspielen innerlich auffrisst. Ich möchte gar nicht wissen, wie schwer das sein muss, sein Leben nicht richtig leben zu können und zu genießen, gerade in diesem Alter. Ich bewundere sie aber umso mehr, dass sie trotzdem stark geblieben ist und es im Endeffekt sich für sie ausgezahlt hat.

I’ve been anticipating my own graduation day for so long, naively thinking we’d finally be free, only to realize we’ll still be trapped. We’ll still have to lie to everyone we know.

Ich möchte in meinen Rezensionen wirklich nicht spoilern und ihr glaubt gar nicht, wie schwer es mir hier fällt, das nicht zu tun. Ich muss nur noch hinzufügen, dass das Ende wirklich unerwartet war und trotzdem perfekt. Die Geschichte findet einen tollen Abschluss und vieles wendet sich zum Guten. Ich bin wirklich förmlich dahin geschmolzen am Ende. Elijah ist einfach perfekt!

Fazit

Von Anfang bis Ende hat mir das Buch gefallen. Die Geschichte ist romantisch, humorvoll, realistisch und einfach verboten gut. Die Grundidee des Buches, eine Beziehung zwischen Lehrer und Schülerin, fand ich wirklich sehr interessant und es hat mir so Spaß gebracht dieses Buch zu lesen. Die Charaktere, gerade Kaley, waren bis ins kleinste Detail beschrieben und es fiel mir sehr leicht mich mit ihnen zu identifizieren. Ihr müsst ‚The Force of Gravity‘ alle unbedingt lesen und ich verspreche euch, es wird euch gefallen.

Margos Spuren Rezension

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TITEL: margos spuren
AUTOR:  john green
VERLAG: dtv
SEITENZAHL: 335
PREIS: 8,95€

Ich liebe die Art, wie er über Margo spricht, wie er sie beschreibt und wie er sich fühlt, wenn er bei ihr ist.

Inhalt

Quentin und Margo kennen sich schon seit dem Kindesalter. Sie haben früher miteinander gespielt und Quentin ist seitdem in Margo verliebt. Jahre später in der Schule haben die beiden nicht mehr viel miteinander zu tun, doch Quentin himmelt Margo noch immer an. Als in der Nacht Margo an Quentins Fenster klopft, überredet sie ihn zu einer Nacht voller Abenteuer. Am nächsten Tag ist Margo verschwunden, doch Quentin glaubt fest daran, dass sie Spuren hinterlassen hat und er sie finden kann…

Meinung

Als ich „The Fault in our Stars“ gelesen habe, habe ich mich direkt in John Greens Schreibstil verliebt. Ich mag es, wie einfach man die Bücher lesen kann und sie wirklich für Jedermann gemacht sind, egal ob jung oder alt. Seine Bücher kann man immer sehr schnell und mal eben an einem Abend durchlesen. Bei Margos Spuren war es für mich allerdings anders. Der Einstieg ins Buch ging sehr leicht und man wurde gleich mit einer ehere düsteren Geschichte überrascht. Ich persönlich war ziemlich neugierig, wie es weitergeht und war dann doch eher enttäuscht. Ich habe ewig lange gebraucht das Buch zu lesen, weil es mich einfach nicht gefesselt hat. Gerade in der Mitte des Buches wurde es mir viel zu langweilig und ich hab das Buch nach einem Kapitel immer wieder weggelegt.

Der Grund für das ewig lange Lesen waren aber definitiv nicht die Charaktere. Quentin ist einfach Zucker! Er ist so lieb und schüchtern. Ich liebe die Art, wie er über Margo spricht, wie er sie beschreibt und wie er sich fühlt, wenn er bei ihr ist. Es ist so deutlich, wie gern er sie hat und ich finde es war schön zu lesen, was Quentin gedacht und gefühlt hat.

Zum ersten Mal spürte ich Müdigkeit, und ich stellte mir vor, wie wir zusammen auf einem Stück Wiese hier in SeaWorld lagen, ich auf dem Rücken und sie neben mir, mit ihrem Arm über meiner Brust und ihrem Kopf an meiner Schulter.

Margo ist das komplette Gegenteil von Quentin. Sie ist wild, verrückt und sucht die Aufmerksamkeit. Ich muss gestehen, ich hab Margo nicht wirklich verstanden. Ich hatte kein Verständnis für ihr Verschwinden und die Erklärung dafür. Ich hatte ebenso kein Verständnis für ihr Verhalten und wie sie Quentin und ihre Freunde behandelt. Für mich war sie kein sympathischer Charakter, aber sie war so speziell und klug, dass man sie trotzdem zusammen mit Quentin sehen wollte, obwohl er vielleicht etwas besseres verdient hätte.

Margo hat Rätsel immer geliebt. Und bei allem, was später passiert, wurde ich den Gedanken nicht los, dass sie Rätsel vielleicht so liebte, dass sie selbst zu einem wurde.

Für mich war das Verschwinden von Margo der Grund warum ich so lange gebraucht habe das Buch zu Lesen. Die Suche hat sich ziemlich in die Länge gezogen und das Suchen nach Hinweisen war meiner Meinung nach nicht sehr spannend gestaltet. Man wusste bei jedem Hinweis, dass es Quentin nicht weiterbringen wird und es wahrscheinlich bis zum Ende des Buches dauern wird, bis Quentin überhaupt etwas sinnvolles rauskriegt. Ab dann wurde es für mich auch wieder spannend und ich konnte das Buch recht schnell zu Ende bringen.

Am Besten hat mir die Entwicklung von Quentin im Buch gefallen. Er war anfangs so schüchtern und hat nie das gesagt, was er wirklich gedacht hat. Die Suche nach Margo hat ihn verändert. Er hat seine Sichtweisen verändert und hat sein Selbstbewusstsein gestärkt. Quentin hat die Seite hervorgebracht, die Margo so sehr schätzte und ich bin froh, dass Margo verschwunden ist, denn sonst wäre Quentin nie aus sich herausgekommen.

Margo war kein Wunder. Sie war kein Abenteuer. Sie war kein zartes und kostbares Ding. Margo war ein ganz normaler Mensch.

Das Ende hingegen hat mich ziemlich enttäuscht. Es war viel zu offen und man wusste gar nicht: Was passiert nun? Wie geht es weiter?                                                                                       Ich hätte mir ein abgeschlossenes Ende gewünscht, da ich jetzt nicht mit dem Buch abschließen konnte und das macht mich immer ganz fuchsig.

Fazit

Ich muss sagen, dass ich ziemlich hohe Erwartungen an Margos Spuren hatte. John Green hat mich bisher noch nie enttäuscht, was seine Geschichten angeht und deswegen bin ich auch ein bisschen traurig, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat, wie manch anderer. Die Idee war gut, die Charaktere umso besser, doch die Umsetzung hat mir nicht ganz gefallen. Ich hoffe, das es eine Ausnahme bleibt und mir andere Werke von John Green genauso gut gefallen, wie die vorherigen. Ich glaube, das Buch sollte man trotzdem gelesen haben und ich schätze nicht viele werden meine Meinung teilen, aber das ist auch gut so. Ich freue mich schon auf die Verfilmung und hoffe sie ist gut gemacht.